Sie sind hier

85 % der Belgier möchten, dass dringend etwas gegen den Klimawandel getan wird.

Die Abteilung für Klimawandel des FÖD Volksgesundheit, Sicherheit der Lebensmittelkette und Umwelt hat die Ergebnisse der vierten belgischen Klimaumfrage bekanntgegeben. Daraus geht hervor, dass immer mehr Belgier (85 %) den Klimawandel als ein Problem betrachten, das eine dringende Lösung erfordert. Sie wünschen einen allmählichen Umstieg auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft und Gesellschaft und erwarten von den Behörden stärkere Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Eine Auswahl aus den weiteren wichtigsten Feststellungen:

  • Die Umwelt bleibt die vorrangige Sorge einer großen Mehrheit der Befragten (81 %).
  • Die Befragten suchen die Verantwortung noch immer mehr bei den anderen als bei sich selbst und weisen dabei vor allem auf die Industrie (91 %), den Frachtverkehr (83 %) und den Personenverkehr (63 %).
  • 47 % erklären, die Standpunkte zur Klimapolitik bei den nächsten Wahlen auf jeden Fall zu berücksichtigen.
  • 70 % sind der Ansicht, dass Europa in der Klimapolitik eine wegbereitende Rolle spielen sollte.
  • Maßnahmen, die einen zusätzlichen finanziellen Beitrag vom Bürger verlangen (eine Besteuerung von Benzin und Diesel, Elektrizität, Gas oder Flugtickets), stoßen noch immer auf relativ wenig Beifall (zwischen 34 und 41 %). Trotzdem lässt sich eine erhebliche Zunahme der Anzahl der Befürworter feststellen.
  • Es scheint eine zunehmende Basis für eine internationale Klimasolidarität zu gebenDie Anzahl der Befragten, die verlangen, dass die Industrieländer die Entwicklungsländer finanziell unterstützen, steigt von 36 auf 43 %.

Die vollständige Übersicht über die wichtigsten Feststellungen des Berichts sowie die Ergebnisse der Belgischen Klimaumfrage erhalten Sie auf der Website klimaat.be (auf Niederländisch) bzw. climat.be (auf Französisch).