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Um die Hälfte mehr Beschwerden über geschlechtsspezifische Diskriminierung im Jahr 2016

Wie jedes Jahr stellt das Institut für die Gleichheit von Frauen und Männern die Bilanz der eingegangenen Meldungen über Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht und/oder Gender auf.

Die Ergebnisse der Übersicht zeigen, dass die Position der Frau auf dem Arbeitsmarkt anfällig bleibt.

Ein paar Zahlen für das Jahr 2016:

  • die genderbezogenen Beschwerden sind um mehr als 49 % gestiegen;
  • die Meldungen über Diskriminierung werden zum großen Teil von Frauen eingereicht (59 %);
  • die Diskriminierungen sind vor allem arbeitsbezogen (35 %) und beziehen sich meistens auf die Bereiche Schwangerschaft und Mutterschaft;
  • beinahe jede siebente Meldung bezieht sich auf Transgenderdiskriminierung (14 %).

 

Was tut das Institut für die Gleichheit von Frauen und Männern?

Das Institut empfängt und registriert Beschwerden über Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder Gender und kann jeden Interessierten über den diesbezüglichen gesetzlichen Rahmen informieren. Außerdem kann es Betroffene beraten, für sie vermitteln und sie sogar rechtlich vertreten.

Der aktuelle Stand der Genderdiskriminationen in Belgien (Zahlen von 2016) ist auf der Website des Instituts einsehbar.