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Pilotprojekt Burn-out

Ab November 2018 werden 300 bis 1 000 Arbeitnehmer aus dem Krankenhauswesen und dem Banksektor (außer Versicherungen), die unter einem Burn-out leiden oder riskieren, an einem Burn-out zu erkranken, an einem Pilotprojekt teilnehmen können, das sie bei ihrem Genesungsprozess begleitet. Das Projekt umfasst eine neun Monate dauernde personalisierte und kostenlose Begleitung: psychologische Konsultationen, physiotherapeutische Behandlungen, Kontaktaufnahme mit dem Betriebsarzt …

Die Anzahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Stress und Burn-out sind momentan für ein Drittel der gesamten Fehltage verantwortlich.

In diesem Projekt wird Burn-out als eine berufsbedingte Erkrankung und nicht als eine Berufskrankheit betrachtet. Die Arbeit ist also eine von vielen Faktoren, die zum Auftreten der Krankheit führen kann. Der Arbeitnehmer muss betreut werden und auch die Organisation, in welcher er beschäftigt ist, muss untersucht werden.

Es wurde das Krankenhauswesen und der Banksektor gewählt, weil das Personal dort einem starken mentalen und psychosozialen Druck ausgesetzt ist.

Das Pilotprojekt wurde von der Föderalagentur für Berufsrisiken (Fedris) entwickelt.

Nähere Informationen auf der Internetseite von Fedris