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Wissenschaft in Belgien

Zahlreiche Entdeckungen und neue Techniken, die unseren Alltag oder unsere Sicht der Welt grundlegend verändert haben, gehen auf die Arbeit belgischer Wissenschaftler zurück:

der Dynamo
Zénobe Gramme
das Soda
Ernest Solvay
das Bakelit
Leo Baekeland
die Theorie
des Big Bang
Georges Lemaitre
die Zellteilung
Edouard Van Beneden

Die Schwerpunkte der belgischen Forschung sind unter anderem Medizin, Biochemie, Statistik (Quetelet) und Astronomie. Für ihre Arbeit in diesen Bereichen wurden unsere Forscher mit renommierten internationalen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet.

Belgien ist auch in der Weltraumforschung, der Nordseeforschung und der Klimaforschung in der Antarktis tätig und führt gegenwärtig ehrgeizige, auf nachhaltige Entwicklung ausgerichtete Forschungsprojekte durch.

Derzeit halten sich etliche belgische Wissenschaftler an führenden ausländischen Universitäten auf, während andererseits das hohe wissenschaftliche Niveau unserer Universitäten und die Lebensqualität in Belgien viele ausländische Studenten und Forscher an unsere wissenschaftlichen Einrichtungen locken.

In Belgien ist Wissenschaft traditionell mit dem Bildungswesen und dem öffentlichen Sektor verbunden. Doch seit geraumer Zeit befasst sich auch die Wirtschaft sehr intensiv mit wissenschaftlicher Forschung. Sie konzentriert sich auf Raumfahrt, Biochemie, Medizin, Pharmazie und Informatik.

Im föderalen Belgien sind in erster Linie die Gemeinschaften und die Regionen für wissenschaftliche Forschung zuständig, obwohl auch die föderale Ebene eine Reihe von Befugnissen behält.